Oskar Kokoschka und
Egon
Schiele zählen zu den wichtigsten Künstlern der Moderne. Ihr Werk prägte den österreichischen Expressionismus
maßgeblich und übt bis heute große Faszination aus. Beide sind als einzigartige Netzwerker bekannt, doch ihre Beziehung zueinander
und auch ihre Rivalität blieben bislang weitgehend unbeachtet. Als Schiele 1918 mit nur 28 Jahren starb und seine Annäherung
an Kokoschka gescheitert war, lagen vor diesem noch sechs Lebensjahrzehnte als weltweit gefeierter Künstler.
Die
Publikation zeigt, wie Kokoschka und Schiele im letzten Jahrzehnt der Donaumonarchie ihre expressive Bildsprache fanden und
bald Teil der internationalen Kunstszene wurden. Sie erfuhren große Anerkennung, waren aber auch massiven Anfeindungen ausgesetzt.
Zahlreiche Beiträge beleuchten zentrale Themen wie das künstlerisch-intellektuelle Umfeld, die radikalen Körperbilder und
schonungslosen Selbstporträts, die Begeisterung für den modernen Tanz sowie die Liebes- und Leidensfähigkeit der beiden Künstler.
Christian Bauer, Universität für Weiterbildung Krems sowie Egon Schiele Museum, Tulln
Bernadette
Reinhold, Oskar-Kokoschka-Zentrum, Kunstsammlung und Archiv, Universität für angewandte Kunst Wien
BUCHPRÄSENTATION
Egon Schiele und Oskar Kokoschka – Netzwerker und Rivalen wird am 21. Mai 2026 an der Universität
für angewandte Kunst Wien präsentiert. Alle Termine und Details zu unseren Buchpräsentationen in unserem Eventkalender