Ausgangspunkt des Projekts ist die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Formen von Identität,
Vernetzung und Austausch. Bezugnehmend auf das von Gilles Deleuze und Félix Guattari entwickelte Konzept des Rhizoms untersucht
die Ausstellung dezentrale, relationale und vielschichtige Formen des Denkens und Zusammenwirkens. Ergänzt wurde dieser Ansatz
durch Beiträge aus der Mikrobiologie, die das Rhizom auch als biologisches Modell reflektieren. Das Bild des Efeus dient dabei
als Metapher für Wachstum, Verbindung und Ausbreitung über unterschiedliche Räume hinweg.
Gezeigt werden Arbeiten
aus verschiedenen künstlerischen Bereichen, darunter Installation, Malerei, Skulptur, Video und multimediale Formate. Die
Ausstellung versteht sich als gemeinsamer Forschungs- und Produktionsraum, in dem künstlerische, wissenschaftliche und soziale
Perspektiven miteinander in Beziehung treten.
Dem Ausstellungsprojekt ging eine Workshopwoche in Venedig voraus,
bei der Studierende und Lehrende gemeinsam an Produktion, Aufbau und Austausch arbeiteten. Die Zusammenarbeit umfasst darüber
hinaus digitale Modelle zur gemeinsamen Ausstellungsplanung sowie von Studierenden entwickelte grafische und redaktionelle
Beiträge u. v. m.
Mit Betirägen der Studierenden:
Peter Bitte, Anastasiia Fashchevska,
Birgit F., Klemens Hegen, Lisa Martha Janka, Junming Luo, Mira Prohaska, Agnes Schyberg, Šimon Varaus, Ma-El Weiher (Universität
für angewandte Kunst Wien) – Sofía Antoniadou, Robin Bassiner, Rhiona Cardwell, Yevheniia Fedosova, Tom Freitag, Michael Glabiszewski,
Albert Gouthier, Irina Jank, Carlotta Kiebler, Stefan Kovacevic, Annina Münch, Mihyeon Park, Yelyzaveta Piven, NinaVanadzeì
(Hochschule für Bildende Künste Dresden) – Paola Bianco, Elisa Besozzi, Eva Carlan, Sara Cecconi, Elisabetta Dal Pozzolo,Filippo
Locatelli, Francesco Martini, Anna Michelin, Anissa Rosaj, Kristina Svärd(Erasmus), Giulia Tombolato, Vinicio Tronca, Dolores
Verdicchio (Accademia di Belle Arti di Venezia)
Kuratiert von:
Silke Geppert (Universität
für angewandte Kunst Wien),
Julia Landrichter (Accademia di Belle Arti di Venezia) und
Christian
Sery (Hochschule für Bildende Künste Dresden)
Öffnungszeiten:
17. Mai – 20. Juni 2026
Mittwoch–Freitag: 16–20 Uhr
Samstag–Sonntag: 11–20
Uhr
Eintritt frei
Zur
Website der Accademia di Belle Arti di Venezia